Hilfe für Flüchtlinge aus dem Gebiet der Antiterror-Operation (ATO)

Nach Angaben der UNO haben mehr als 1 Million Menschen das Donezbecken verlassen. Um die 490 Tausend Menschen sind in andere Regionen der Ukraine gezogen. Etwas unter 546 Tausend Ukrainer sind auf der Suche nach Sicherheit in Nachbarländer geflohen. Unterdessen leben weiterhin 5,2 Millionen Menschen in dem Konfliktgebiet.

Die meisten Flüchtlinge befinden sich im Gebiet Donezk, in den Regionen, die sich unter der Kontrolle der ukrainischen Regierung befinden. Gemäß UNO-Angaben sind es 438 Tausend Menschen. An zweiter Stelle folgt das Gebiet Charkiw mit 157,8 Tausend Flüchtlingen, an dritter Stelle das Gebiet Lugansk mit 155,4 Tausend Flüchtlingen. In Kiew sind es 84,6 Tausend.

Die Tatsache, dass 86% der Flüchtlinge aus dem Donezkbecken ohne notwendige Betreuung durch medizinisches Fachpersonal auskommen, stellt einen ernsthaften Risikofaktor für die Flüchtlinge und für die Gesamtbevölkerung der Ukraine dar. Lediglich 170 Tausend Flüchtlinge sind aktuell in den lokalen medizinischen Einrichtungen registriert, während ihre Gesamtzahl 1,3 Millionen übersteigt. Ein ebenso großes Problem besteht darin, dass es keinen effizienten Mechanismus gibt, um schwer und chronisch Erkrankten zu helfen, was zum Ausfall der Prophylaxe bei Herz-Kreislauferkrankungen führt, bei Erkrankungen, die eine Gefahr für die Gesellschaft darstellen (Tuberkulose) und bei onkologischen Erkrankungen. Dadurch entsteht das Risiko von Epidemien, Infektionen und vielen Opfern, derer es auch ohnedies zu genüge gibt.

In dieser Situation besteht die Aufgabe unserer Organisation darin, das Potential der Menschen und Köpfe zu bündeln, die der Situation nicht gleichgültig gegenüberstehen, um gemeinsam die Probleme bei der Versorgung der Menschen aus dem Donezkbecken mit Medikamenten zu lösen - sowohl derer, die weiterhin im ATO-Gebiet leben, als auch derer, die dieses Gebiet verlassen haben.

Wir hoffen auf Ihre Unterstützung!

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Ihren Hilfsbeitrag können Sie HIER erbringen

Verwendungszweck: Wohltätige Spende für die Flüchtlinge aus dem ATO-Gebiet.
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Flüchtlingen aus dem ATO-Gebiet:

- Woloschina, M.A. (geb. 1976) bei der Durchführung einer Augenoperation (ZahlungsanweisungProtokoll-1Protokoll-2) mit einem Gesamtwert in Höhe von 12 110, 00 UAH.

- Karpenjuk, S. S. (geb. 1993, der im Januar 2015 zusammen mit seiner Frau und seinem kleinen Sohn aus der Stadt Altschewsk nach Charkiw in das Flüchtlingslager „Romaschka“ geflohen ist) mit der Durchführung einer Augenoperation (ZahlungsanweisungProtokoll) mit einem Gesamtwert in Höhe von 10 320,00 UAH.

- Anastasia Spack (eine 19-jährige Einwohnerin der Stadt Kramatorsk, die an einer onkologischen Erkrankung leidet) mit der Anschaffung von Arzneimitteln zur Durchführung von zwei Stufen einer hochdosierten Chemotherapie (Zahlungsanweisung-1Zahlungsanweisung-2Protokoll-1Protokoll-2Protokoll-3) mit einem Gesamtwert in Höhe von 39 662,92 UAH.

- Mündeln der Wohltätigkeitsorganisation „Slawisches Herz“, vorübergehend wohnhaft in der Stadt Swjatogorsk (Zahlungsanweisung-1Zahlungsanweisung-2Zahlungsanweisung-3), mit einem Gesamtwert in Höhe von 51 136,44 UAH.


Sergej Krapenjuk mit seiner Familie.


Nastja Spack während der Behandlung in der onkologischen Früherkennungsstelle der Stadt Kiew.


Marina Woloschina nach der Operation (auf dem Bild links), Einwohnerin des Flüchtlingslagers der Stadt Swjatohirsk hält in ihrer Hand Medikamente zur Behandlung ihres Sohnes, der an Berylliose leidet (auf dem Bild rechts).

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Verwendungszweck: Wohltätige Spende für die Flüchtlinge aus dem ATO-Gebiet.
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Nachweis über den Eingang von Mitteln.
Nachweise über die erbrachten Hilfeleistungen für die Menschen im Südosten der Ukraine: Nachweis 2014Nachweis 2015.